Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht

Das Tätigkeitsbild im Schwerpunkt Strafrecht umfasst insbesondere die Verteidigung, aber auch Opfervertretung, Anzeigeerstattung und Vertretung in Fragen des Strafvollzuges.

Ordnungswidrigkeiten werden umfänglich vor den Verwaltungsbehörden, den Amtsgerichten bis hin zu Rechtsbeschwerdeverfahren vor den Oberlandesgerichten betreut.

Die in der Kanzlei gegebene Vernetzung spezialisierter Tätigkeiten, z.B. Bank- Gesellschaftsrecht, gewährleistet eine hohe Qualität bei der Verteidigung gegen bilanz-, insolvenz-, steuerrechtlicher und allgemein wirtschaftsstrafrechtlicher Vorwürfe.

Präventive, der Verfolgung vorbeugende Mandatsbetreuung ist ein besonderer Schwerpunkt hiesiger Tätigkeit bei umfassender Betreuung beispielsweise von Unternehmen.


Führen eines Kfz mit "Blitzer-App" auf Mobiltelefon

21.12.2015 | Adina Perczynski

Das OLG Celle hat Anfang November 2015 eine Entscheidung des AG Winsen/ Luhe bestätigt, nach dem ein Fahrzeugführer zu einer Geldbuße verurteilt wurde, der während der Fahrt ein Mobiltelefon betriebsbereit mit sich führte, auf dem eine sogenannte "Blitzer-App" installiert war und diese während der Fahrt aufgerufen hatte. Nach den Feststellungen des Gerichts dienen "Blitzer-Apps" dazu, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen und vor mobilen und/ oder stationären Geschwindigkeitsmessungen zu warnen. Wenn ein Fahrzeugführer eine solche

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

18.09.2008 | Uta Hesse

Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 18.09.2008 (Az.: 2 BvR 2238/07) dürfe die Vorschrift des § 113 StGB, wonach der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird und nach § 113 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 StGB eine Strafandrohung von 6 Monaten bis zu 5 Jahren für den Fall, dass die Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte mit einer Waffe ausgeübt werde, nicht soweit ausgelegt werden, dass unter dem Begriff der "Waffe" alle Gegenstände verstanden werden, die

Anordnung nachträglicher Sicherungsverwahrung durch BGH aufgehoben

22.07.2008 | Adina Perczynski

Der 5. Strafsenat des BGH hat mit Urteil vom 22.07.2008, Az. 5 Str 274/08, die nachträgliche Anordnung der Unterbringung eines 49jährigen wegen vielfachen Kindesmissbrauchs verurteilten Mannes in der Sicherungsverwahrung durch das Landgericht Dresden aufgehoben. Nach den Angaben der Bundesrichter lägen trotz einer auf der Grundlage psychatrischer Gutachten angenommenen Gefährlichkeit des Verurteilten die gesetzlichen Voraussetzungen des § 66 b StGB für eine nachträgliche Sicherungsverwahrung nicht vor. Diese dürfe nur in Ausnahmefällen

SED-Opferrente

30.10.2007 | Adina Perczynski

Seit dem 29.08.2007 ist das 3. Gesetz zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR in Kraft getreten und sieht für Opfer des SED-Regimes eine zusätzliche Leistung in Form der sogenannten SED-Opferrente vor. Die Berechtigung zur Leistung ergibt sich zum Einen aus einer Rehabilitierungsentscheidung nach dem strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz, zum anderen aus einer Bescheinigung nach § 10 Abs. 4 des Häftlingsgesetzes.

Demnach erhalten aus politischen Gründen in


Geänderte Öffnungszeiten

07.08.2018

Unsere Büros bleiben am 16. und 17.08.2018 geschlossen. Am 20.08.2018 sind wir wie gewohnt wieder für Sie da.

Recht auf Bildung gibt keinen durchsetzbaren Anspruch auf Unterrichtserteilung

07.08.2018

Zum Start des neuen Schuljahres ist erneut von Lehrermangel und drohenden Unterrichtsausfällen die Rede. Gerade bei

Beförderungen und Organisationsermessen des Dienstherrn

20.11.2017

In einem Beschluss vom 14.11.2017, Az. 1 M 106/17 hatte sich das OVG Magdeburg erneut mit Fragen zum

Erstattungspflicht von Mehrkosten einer Grundstückszufahrt

20.10.2017

Das OVG Magdeburg hat eine Entscheidung des VG Halle bestätigt, nach der eine Vergütungspflicht des

Rechtsanwalt Guido Kutscher neuer Präsident der Rechtsanwaltskammer des Landes Sachsen-Anhalt

13.04.2017

Der Vorstand der Rechtsanwaltskammer des Landes Sachsen-Anhalt hat mit Wirkung zum 01.04.2017 Herrn Rechtsanwalt Guido

© 2018 KUTSCHER RechtsanwälteImpressum Datenschutzerklärung Gestaltung Artkolchose